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06-04-2023 News

Big Pharma

Monat des Autismus: Gesundheitsbehörden und Medien konzentrieren sich auf „Inklusion“, nicht auf Prävention, sagen Experten

Der April ist der Welt-Autismus-Monat. Dies veranlasst wichtige Persönlichkeiten des öffentlichen Gesundheitswesens und prominente Medien dazu, autistische Kinder zu würdigen und die Bedeutung von Inklusion zu betonen. Nach Ansicht von Experten fehlt in diesem Gespräch jedoch eine Diskussion darüber, wie Autismus verhindert werden kann.

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Der April ist der Welt-Autismus-Monat, der wichtige Persönlichkeiten des öffentlichen Gesundheitswesens und prominente Medien dazu veranlasst, autistische Kinder zu würdigen und die Bedeutung von – und das Engagement für – Inklusion in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stellen.

In den meisten offiziellen Erklärungen und in der Medienberichterstattung fehlt jedoch eine Diskussion darüber, wie Autismus von vornherein verhindert werden kann – und was die Ursachen für ihn sein könnten.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kündigte ihrerseits eine Reihe neuer Initiativen im Zusammenhang mit Autismus an – allerdings scheinen sich ihre Vertreter auf zu niedrig angesetzte Zahlen über die weltweite Verbreitung von Autismus zu stützen.

Experten, die mit The Defender sprachen, kritisierten die Schätzungen der WHO und ihr kürzlich veröffentlichtes Schulungsmaterial für Betreuer von autistischen Kindern. Einige argumentierten, dass Autism Speaks – die gemeinnützige Organisation, die die Materialien entwickelt hat – eine fragwürdige Erfolgsbilanz hat, wenn es darum geht, das gesamte Spektrum der Probleme im Zusammenhang mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASD) zu behandeln.

Schwerpunkt auf „Inklusion“ statt auf Prävalenz und Prävention

In einer Proklamation vom 31. März würdigte Präsident Joe Biden „die Leistungen neurodiverser Menschen“ und bekräftigte das „Engagement [der Regierung], die gleichen Rechte und die Würde aller Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen zu unterstützen“.

U.N.-Generalsekretär António Guterres gab eine Erklärung ab, in der er sagte: „Wir müssen es besser machen – durch die Förderung von inklusiver Bildung, gleichen Beschäftigungsmöglichkeiten, Selbstbestimmung und einer Umgebung, in der jeder Einzelne respektiert wird.”

Das Thema der Vereinten Nationen für den diesjährigen Welt-Autismus-Tag lautete „Transformation: Toward a Neuro-Inclusive World for All“.

In einem Artikel der USA Today vom 4. April hieß es: „Der April ist da, und damit auch der Monat der Autismus-Akzeptanz“, und man beschrieb ihn als „eine Zeit, in der man autistischen Stimmen Geltung verschafft und an den Freuden in der Gemeinschaft teilhaben lässt. … Akzeptanz wird letztendlich zu mehr Inklusion führen.“

Das Informationsblatt der Vereinten Nationen vom 29. März über ASD enthielt eine ähnliche Formulierung und konzentrierte sich auf die Notwendigkeit von „Maßnahmen auf kommunaler und gesellschaftlicher Ebene für mehr Anbindung, Inklusion und Unterstützung”.

In dem U.N.-Merkblatt wird unter Berufung auf eine Studie vom März 2022 behauptet, dass „etwa eines von 100 Kindern an Autismus leidet”.

Die Studie schränkt diese Aussage jedoch ein, indem sie sagt: „Diese Schätzung stellt einen Durchschnittswert dar, und die gemeldete Prävalenz variiert je nach Studie erheblich. In einigen gut kontrollierten Studien wurden jedoch wesentlich höhere Zahlen berichtet.”

In der Studie aus dem Jahr 2022 heißt es weiter:

„Die verfügbaren epidemiologischen Daten lassen den Schluss zu, dass es keine Beweise für einen kausalen Zusammenhang zwischen der Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln und Autismus gibt. Frühere Studien, die einen kausalen Zusammenhang nahelegten, wiesen methodische Mängel auf.”

„Es gibt auch keine Anhaltspunkte dafür, dass andere Kinderimpfstoffe das Autismusrisiko erhöhen könnten.”

Zum Vergleich: Eine am 24. März in Surveillance Summaries veröffentlichten Studie – die von den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) bekanntgegeben und von großen Medien, darunter der New York Times, aufgegriffen wurde – ergab, dass im Jahr 2020 „schätzungsweise eines von 36 Kindern im Alter von 8 Jahren (etwa 4 % der Jungen und 1 % der Mädchen) an ASD leiden wird“.

Die Times bezeichnete diesen Anstieg als „lang anhaltenden Trend”, allerdings mit der Einschränkung, dass dieser Anstieg „auch auf andere Faktoren zurückzuführen sein könnte, wie z. B. eine stärkere Sensibilisierung und Vorsorgeuntersuchungen”.

WHO-„Schulungsmaterial” für Betreuer autistischer Kinder ignoriert zentrale medizinische Fragen

Zwei Tage nach der Veröffentlichung ihres Merkblatts über Autismus gab die WHO eine Reihe von Schulungsmaterialien „für Betreuer von Kindern mit Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen, einschließlich Autismus” heraus.

Die Materialien umfassen „vorab aufgezeichnete Informationsveranstaltungen” zu einer Vielzahl von Themen im Zusammenhang mit kindlichem Lernen, Engagement und Wohlbefinden sowie „Quick-Tipp-Videos, Quizfragen und Erinnerungshilfen … zur Unterstützung von nachhaltigem Lernen”.

Die Schulungsunterlagen werden noch in diesem Monat von der „Einführung von Handbüchern [begleitet], die Präsenzveranstaltungen des Schulungsprogramms unterstützen“.

Die WHO erklärte:

„Das Programm, das bereits in mehr als 30 Ländern, darunter Brasilien, Indien, Italien und Kenia, als Pilotprojekt im persönlichen Gespräch durchgeführt wurde, vermittelt Eltern und anderen Betreuungspersonen alltägliche Fähigkeiten, die das Wohlbefinden und die Entwicklung von Kindern mit Autismus und anderen Entwicklungsstörungen fördern.“

Das Schulungsprogramm „wurde in Zusammenarbeit mit der Nichtregierungsorganisation Autism Speaks entwickelt [und] wurde speziell so konzipiert, dass es von nicht spezialisierten Anbietern durchgeführt werden kann, was besonders in ressourcenarmen Gemeinden hilfreich ist.“

Autismus-Experten, die mit The Defender sprachen, äußerten sich zu den Materialien und der Beteiligung von Austism Speaks daran.

Polly Tommey, Koproduzentin von „Vaxxed: From Cover-Up to Catastrophe” [deutschsprachiger Titel: „Vaxxed – Die schockierende Wahrheit“] und CHD.TV-Programmmanagerin, sagte gegenüber The Defender:

„Autism Speaks geht nie auf die Kernprobleme der Mehrheit der Kinder ein, bei denen Autismus diagnostiziert wird. Unsere Kinder sind medizinisch krank, meist mit schweren Darmproblemen, Enzephalitis und einer Reihe anderer gravierender Gesundheitsprobleme.”

„Anstatt den Eltern dabei zu helfen, dies anzugehen, und echte Antworten auf die offensichtlichen Schmerzen des Kindes zu fordern – also das Aufschlagen ihrer Köpfe auf alles, was sie finden können, gellende Schmerzensschreie usw. -, bietet Autism Speaks ständig so genannte Lösungen an, um dem Kind das Sitzen, Sprechen, Gehen usw. beizubringen.”

„Können Sie etwas lernen, während Sie unter starken Schmerzen leiden?”

Brian Hooker, Ph.D., P.E., wissenschaftlicher Leiter von Children’s Health Defense, teilt Tommeys Meinung. Er sagte dem Defender:

„AS [Autism Speaks]-Funktionäre wissen, dass Impfstoffe Autismus verursachen, und sie arbeiten aktiv daran, diesen Zusammenhang zu vertuschen.”

„In mancher Hinsicht sind sie schlimmer als die CDC, da sie vorgeben, Familien mit Autismus zu helfen, aber sie lehnen alles ab, was hilfreich ist (biomedizinische Interventionen) und verbergen aktiv die Ursachen der Behinderung.“

In einem Artikel für The Defender vom Dezember 2021 erklärte Dr. Toby Rogers, der in seiner Doktorarbeit „The Political Economy of Autism” die Geschichte der Zulassung von fünf Klassen von das Autismusrisiko erhöhenden Giftstoffen untersucht hat, dass „Autism Speaks im Jahr 2020 94,7 Millionen Dollar eingenommen und absolut nichts erreicht hat”.

In ähnlicher Weise äußerte sich Hooker gegenüber The Defender:

„Der überwiegende Teil der von AS gesammelten Spenden fließt in die Gehälter und die Infrastruktur, und nur ein kleiner Teil kommt tatsächlich den Familien zugute.”

„Das ist das Vermächtnis von AS, und sie haben seitdem aktiv einen kausalen Zusammenhang vertuscht und dabei ahnungslosen Spendern wertvolle Gelder entzogen, die den Familien helfen und Antworten finden könnten.“

Tommey hielt sich auch nicht mit Kritik an Autism Speaks und der WHO zurück. Sie sagte:

„Wir Eltern mussten zu Ärzten werden und es selbst herausfinden. Wenn wir das mit dem Darm usw. angehen, geht es den Kindern besser.”

„[Autism Speaks] gibt ein Vermögen für ,Lösungen’ aus, die keinen Sinn machen und die Eltern verzweifelt und ausgestoßen zurücklassen, anstatt das zu tun, was CHD tut: echte Lösungen für Menschen mit Autismus zu bieten.”

„Die WHO und AS sind eine absolute Schande für die Autismus-Gemeinschaft. Was soll denn noch passieren? Wie hoch muss die Zahl der Menschen mit einer ASD-Diagnose noch sein? Autismus zerstört Leben und Familien. Das muss aufhören.”

WHO und CDC werden keine fundierten Studien über die Auswirkungen von Impfstoffen auf die Gesundheit von Kindern durchführen

Weitere Daten, die von der CDC unter Berufung auf eine 2019 in der Zeitschrift Pediatrics veröffentlichte Studie vorgelegt wurden, besagen: „Bei etwa 1 von 6 Kindern (17 %) im Alter von 3 bis 17 Jahren wurde während des Studienzeitraums von 2009 bis 2017 eine Entwicklungsstörung diagnostiziert, die von den Eltern berichtet wurde. Dazu gehörten unter anderem Autismus, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, Blindheit und Zerebralparese.”

Barbara Loe Fisher, Mitbegründerin und Präsidentin des National Vaccine Information Center (NVIC) und Mitautorin des 1985 erschienenen Buches „DPT: A Shot in the Dark“, widersprach den Aussagen der WHO – und von Behörden wie den CDC.

Fisher sagte gegenüber The Defender:

„WHO-Funktionäre weigern sich ebenso wie CDC-Funktionäre, methodisch fundierte epidemiologische Studien durchzuführen, in denen die gesundheitlichen Ergebnisse von Kindern, die sechs Dutzend Dosen der vom Bund empfohlenen Impfstoffe erhalten haben, mit den gesundheitlichen Ergebnissen von Kindern verglichen werden, die nur teilweise geimpft oder gar nicht geimpft sind, um die Prävalenz von Autismus in beiden Gruppen zu ermitteln.”

„Sie weigern sich, Studien über biologische Mechanismen zu finanzieren, um auf molekularer und zellulärer Ebene festzustellen, was im Körper gesunder Kinder passiert, die sich nach einer Impfung zurückentwickeln und Autismus entwickeln.”

Fisher verwies auf einen 2013 veröffentlichten Bericht des Institute of Medicine, das zur Nationalen Akademie der Wissenschaften gehört, der zu dem Schluss kam, dass „es nicht genügend wissenschaftliche Beweise gibt, um festzustellen, ob das empfohlene Impfprogramm für Kinder mit der Entwicklung von Autismus in Verbindung steht oder nicht”, so Fisher.

Eine Pressemitteilung des NVIC vom 16. Januar 2013 unterstützte einige – wenn auch nicht alle – der Ergebnisse des Berichts des Institute of Medicine.

Dazu gehören Empfehlungen, die Funktionäre der Gesundheitsbehörden der USA auffordern, folgendes zu tun:

  • Die Belege über das Vertrauen der Bevölkerung in den vom Bund empfohlenen Kinderimpfplan zu bewerten.
  • Potenzielle Gesundheitsschäden durch Impfstoffe und Bevölkerungsgruppen zu definieren, die biologisch gesehen anfälliger für Impfreaktionen und -schäden sind.
  • Die Bewertung der Sicherheit des Impfplans für Kinder zu einer wissenschaftlichen Forschungspriorität zu machen.

Das NVIC lehnte zwei Empfehlungen des Institute of Medicine ab, darunter die, dass „prospektive klinische Studien, einschließlich Kohortenstudien, für die Untersuchung der Sicherheit des Impfplans für Kinder nicht sinnvoll sind” und die „Empfehlung, dass künftige Forschungen zur Impfstoffsicherheit vom DHHS [Department of Health and Human Services] und seinen Unternehmenspartnern unter Verwendung bestehender geschlossener Datenbanksysteme durchgeführt werden sollten“.

Fisher erklärte gegenüber The Defender, dass der Zusammenhang zwischen Autismus und Impfungen mindestens seit 1985 bekannt ist, als „DPT: A Shot in the Dark” veröffentlicht wurde.

Das Buch „lässt darauf schließen, dass Kinder, die nach einer DPT-Impfung mit dem Keuchhusten-Vollzellimpfstoff eine Entzündung des Gehirns (Enzephalitis/Enzephalopathie) entwickeln, chronische neurologische Funktionsstörungen entwickeln können, zu denen auch Symptome von Autismus gehören.“

Fisher zufolge „häufen sich die Hinweise darauf, dass Reaktionen auf bestimmte Impfstoffe wie DPT/DTaP, MMR und Hepatitis B zu Hirnfunktionsstörungen führen können, die die Form von Autismus annehmen”.

„Dennoch ist die Zahl der im CDC-Impfplan für Kinder aufgeführten Impfstoffe im Vergleich zu den Impfanforderungen von Mitte der 1980er Jahre stark gestiegen”, so Fisher.

Sie sagte:

„Die WHO und die weltweite medizinische Gemeinschaft leugnen jedoch weiterhin den Zusammenhang und kehren diese Beweise unter den Teppich, während sie keine glaubwürdige Erklärung dafür liefern, warum die Prävalenz von Autismus in den USA in den letzten vier Jahrzehnten dramatisch angestiegen ist – von einem Kind von 2.500 auf ein Kind von 36 -, was mit der Verdreifachung der Anzahl der Impfdosen, die Säuglingen und Kindern gemäß dem von der Regierung empfohlenen Impfplan für Kinder verabreicht werden, zeitlich zusammenfällt.“

In einer am 2. Februar in Cureus veröffentlichten Studie wurde ein positiver statistischer Zusammenhang zwischen der Säuglingssterblichkeit und der Anzahl der Impfdosen, die Babys erhalten haben, festgestellt – eine Bestätigung der Ergebnisse, die dieselben Forscher bereits vor zehn Jahren ermittelt hatten.

Die Studie stellte fest, dass die USA und Griechenland unter allen Ländern die meisten Impfungen (26) für Säuglinge vorschreiben.

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